“Rund ums Bayerkreuz” – eine runde Sache

admin am 4. März 2007 um 9:51 pm

Mein erster Lauf in meiner zukünftigen Heimat führte mich gleich zu einem absoluten Highlight in dieser Region: Rund ums Bayerkreuz in Leverkusen. Laut Veranstalter einer der schnellsten Strassenläufe Europas. Also eine gute Gelegenheit einmal die aktuelle Form zu testen und einen kleinen Reiz für die herannahenden NLV-Meisterschaften in Wolfenbüttel zwei Wochen später zu setzen.Startschuss für den Elitelauf (Teilnehmer/Innen unter 40 min.) ist 13:30 Uhr. Als ich ankomme läuft gerade die Schülerstaffel (4x 2,5 km). Die Strecke verläuft 2,5 km als Rundkurs. Beim Einlaufen hat man wirklich das Gefühl, dass es eher bergab als bergauf geht. Nur im Zielbereich gibt es einen leichten Anstieg von ca. 500m. Den merkt man aber nicht wirklich. Ansonsten scheint die Strecke wirklich schnell, nur auf der Gegenseite gibt es ein paar Stellen, wo es windig werden könnte. Es wird zum einen Teil auf ausreichend breiten Gehwegen gelaufen. Im hinteren Teil dann etwas Strasse, die gehört aber wohl zum Firmengelände von Bayer.

Überpünktlich in Leverkusen angekommen gleich erstmal etwas Atmosphäre einsaugen: Die meisten Läuferinnen und Läufer kenne ich zwar nicht, mir ist aber klar, dass hier der Hase etwas anders “läuft” als in Niedersachsen.
“Auswärtige” Teilnehmer ausserhalb Nordrhein-Westfalens trifft man hier vergeblich. Ein paar Kieler, ein paar Hamburger habe ich gesichtet sowie einige aus Rheinland-Pfalz (Koblenz). Man fühlt sich sofort wie auf einer Großveranstaltung wie z.B. einem großen Marathon. Trotzdem läuft alles reibungslos ab. Der Veranstalter hat für alles gesorgt.

Nach einiger Zeit entdecke ich ein paar Läufer vom TV Refrath und von der LG Gummersbach, mit denen ich ein wenig schnacke. Mit den Gummersbachern verabrede ich mich zum Training für kommende Woche. Beim TVR war ich vergangenen Freitag auf persönliche Einladung zur Jahreshauptversammlung. Dies könnte mein zukünftiger Verein in dieser Gegend werden.

Startschuss pünktlich um 13:30 Uhr. Es geht zunächst ca. 300m auf das spätere Ziel hinzu. Das ist übrigens der Teil, der etwas bergauf geht. Sogleich bemerkt man das Niveau des Laufs: Es geht gleich volle Pulle los, was ich beim ersten Kilometerschild (die Strecke ist fast komplett beschildert) bemerke: Eine 3:05 für den ersten, dass ist nicht nur schnell, sondern für mich zu schnell. Also gleich mal etwas Tempo rausnehmen und ein paar vorbeiziehen lassen, die das verdient haben. Der zweite Kilometer dann in 3:20. Na bitte, klappt doch. Jetzt fühlt sichs dann auch nicht mehr so übel an. Auf diesem Niveau gehts dann erstmal weiter. Die erste Runde zehrt trotzdem schon ein wenig an meiner Kraft. War der erste, viel zu schnelle, Kilometer doch so schnell, dass er mich gleich aus der Bahn wirft? Die zweite Runde wird ähnlich schwer und Anfang der dritten gehts dann doch wieder etwas besser, wenngleich ich laut meinen Rundenzeiten stetig langsamer werde (3:25 bis 3:28). Der zweite Teil der dritten Runde wird dann richtig schwer, auch mental. Ich habe schon wieder das Gefühl, dass ich wieder so eine von vielen 34er Zeiten laufen werde und dass bei den Bedingungen. Vielleicht hätte ich doch nicht gestern meinem neuen Arbeitskollegen Marcel ein paar Kisten beim Umzug in den 2. Stock schleppen sollen?
Als die letzte Runde dann für mich anfängt, beginne ich zu rechnen. Jetzt noch etwas über 2 km, gut 27 min. stehen auf meiner Uhr. Da ist dann wohl doch noch was drin oder nicht? Also wird nochmal etwas geknautscht. Glücklicherweise machen die Beine dass, was der Kopf möchte. Bei km 9 hänge ich mich dann nochmal richtig rein und einige meiner Mitstreiter die dicht an mir dran waren ab. Auf den letzten 500m schreit mich dann Dorothee, die Trainerin der LG Gummersbach, ein Stück weiter ins Ziel. Ich gebe nochmal alles und versuche die eigentlich längst für mich entschwundene Gruppe vor mir einzuholen, was mir auch fast gelingt. Ich sehe die Uhr im Ziel, die schon fast bei 33:30 ist. Einige Meter sinds noch. Als ich im Ziel einlaufe, steht sie bei 33:51, später werden ich dann sehen, dass es netto 33:49 sind, worüber ich froh bin.
Ich war lange nicht mehr zu diesem Zeitpunkt so in Form, und wenn ich am gestrigen Abend nicht noch Kisten geschleppt hätte? Wer weiss was rausgekommen wäre? So wird es jetzt Platz 54 und vorsorglich eine Qualizeit für die Senioren-DM im Sommer.

Termin für Göttinger Altstadtlauf steht fest

admin am 15. Januar 2007 um 10:16 pm

Seit dieser Woche ist es offiziell: Der Altstadtlauf 2007 kann auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Trotz der für die LGG als Veranstalter nicht ganz einfachen Situation (Lärmschutzrichtlininen für den Göttinger Marktplatz) hat die Statdt Göttingen grünes Licht für die Durchführung des 19. Göttinger Altstadtlaufes um den Novelis-Cup gegeben.
Termin ist der 18. Juli 2007!!!

Letzter Lauf der 45. Göttinger Cross-Serie

admin am 8. Januar 2007 um 10:16 pm

Fest in heimischer Hand war am Sonnabend der letzte Lauf der 45. Göttinger Cross-Serie. Beim Abschlussrennen rund um das Jahnstadion wiederholte sich auf fast allen Strecken das gewohnte Bild der vorherigen Serienläufe. Sowohl in der Tages- als auch in der Gesamtwertung standen Göttinger Starter ganz oben auf dem Treppchen. Die über 130 Teilnehmer bemühten sich zwar nach Kräften, in die Phalanx der ausrichtenden LG Göttingen vermochte die auswärtige Konkurrenz in diesem Jahr allerdings kaum einzubrechen. Auch der neugestaltete Crossparcours brachte die Lokalmatadore nicht von der eingeschlagenen Erfolgspur ab. Alle sechs Seriensiege gingen am Ende an Läufer der LGG.

Lediglich beim Kampf um den Tagessieg auf der Mittelstrecke bekam das sonst so dominierende schwarz-gelb ein wenig farbliche Konkurrenz. Nach seinem Auftaktsieg beim Crosslauf am Sportinstitut Ende November gelang Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden) am Sonnabend der zweite Tageserfolg. In 18:17 Minuten verwies er nach 5,5 Km den LGGer Till Manning (18:47) sowie Knut Höhler (18:58) auf die Plätze. Am Gesamtklassement konnte aber auch von Wartburg nichts mehr ändern. Den Seriensieg sicherte sich der erst 16jährige B-Jugendliche Matthis Reichert. Dem jüngsten Gesamtsieger seit vielen Jahren reichte am Jahnstadion ein fünfter Rang zum überraschenden Triumph. Gesamtzweiter wurde Thorsten Wienecke vor Alfred Simon (beide LGG).
Mit ihrem dritten Tageserfolg machte Maureen Raabe den Seriensieg perfekt. Nachdem die 24jährige im vergangenen Jahr als Gesamtführende verletzungsbedingt den Seriensieg kampflos abgeben musste, ließ sie in bei der diesjährigen Auflage der Konkurrenz keine Chance. In 23:47 siegte sie vor Angela Liese (24:09) vom JC Landwehrhagen und Elisabeth Gebauer (LG Eichsfeld/ 25:27), die in der Gesamtwertung Zweite wurde. Dritte wurde im Gesamtklassement Tanja Hupfeld (LGG).
Im Langstreckenrennen wurden die LGGer Susanne Schulze (44:38) und Sebastian Hanelt (39:06) ihrer Favoritenstellung nach elf einsamen Kilometern an der Spitze gerecht. Das Duo sicherte sich mit dem jeweils dritten Sieg überlegen den ersten Platz in der Gesamtwertung. Schulze verwies ihre Vereinskollegin Anke von Gaza (48:27) sowie Erika Pöhls (Laufline/49:58) im Tages- und Gesamtklassement auf die Plätze zwei und drei. Bei den Männern verhinderte Bjarne Friedrichs (40:35) vom MTV Seesen zwar einen zweifachen Tageserfolg der LGG. In der Gesamtwertung sorgten Wilhelm Graeber, der am Sonnabend Dritter wurde, und Volker Hillebrecht jedoch wieder für Lokalkolorit auf dem Podium.
Dichter auf den Fersen war die auswärtige Konkurrenz hingegen den heimischen Schülerläufern. Bei den Mädchen kämpften Lara Altmann (LGG) und Nadine Hagemann (TSV Ebergötzen) Kopf an Kopf um den Tagessieg und überquerten nach 1800m zeitgleich in 7:59 Minuten das Ziel. Aufgrund der besseren Platzierungen in den vorherigen Serienläufen konnte Altmann die Gesamtwertung jedoch für sich entscheiden. Dritte wurde Paula Kirchner von der LG Eichsfeld.
Während bei den Jungen der Tagessieg des nicht im Gesamtklassement startenden Paul Lennart Kruse (6:37) eine klare Angelegenheit war, entwickelte sich die das Rennen um den Seriensieg zum einem Wimperschlag-Finale. Nach drei Wettbewerben fehlte Timo Lengemann (JC Landwehrhagen) am Ende lediglich ein Platzierungspunkt auf den neuen Seriensieger Julius Lembke. Dritter wurde Henrik Steenken (beide LGG). Bei den Schnupperläufern über 800m gewann Lasse Düver.

Jacob Minah für die Wahl zum NLV-Leichtathleten des Jahres 2006 nominiert

admin am 2. Januar 2007 um 10:21 pm

Jacob Minah wurde vom NLV für die Wahl zum Niedersächsischen Leichtathleten des Jahres 2006 nominiert. Der Gewinner der letztjährigen Abstimmung steht dank seines zweiten Platzes bei der Zehnkampf-DM erneut zur Wahl. Wer seine Stimme abgeben möchte, hat dazu bis zum 15. Januar auf der Homepage des NLV die Möglichkeit.

Südniedersachsen-Cup 2007

admin am 17. Dezember 2006 um 10:07 pm

Auf der jährlichen Arbeitstagung der Veranstalter des Südniedersachsen-Cups in Göttingen wurden die Weichen für 2007 gestellt. Zu den bislang 18 Laufveranstaltungen kommt mit dem Mittsommernachtslauf in Bad Gandersheim eine 19. dazu.

So können die Läufer und Läuferinnen im kommenden Jahr aus 47 Wertungsläufen sich maximal 9 für die Cupwertung aussuchen. Die frei auszuwählenden Streckenlängen liegen zwischen 3,8 km und 30 km und jeder kann sich die Läufe – eine
Mischung von reinen Stadtläufen und Landschaftsläufen – selbst zusammenstellen. Um in die Cupwertung am Ende des Jahres mit aufgenommen zu werden, muss an mindestens fünf Läufen teilgenommen werden. Die Abschlussveranstaltung mit der Siegerehrung findet am 15. Dezember in Bad Gandersheim statt.

Weitere Auskünfte:
Frank Neumann`s Laufline, Tel.: 05 51 / 5 99 76 und im Internet unter www.suedniedersachsen-cup.de.

Veranstaltungen:
01.04.2007: Volks-und Crosslauf in Varlosen (5,4 / 12 km)
15.04.2007: Altstadtlauf in Osterode (5,5 / 10 km)
22.04.2007: Frühjahrsvolkslauf in Göttingen (5 / 10 km)
01.05.2007: Hasenmelkerlauf in Dransfeld (5 / 10,9 km)
11.05.2007: Leinewiesenlauf in Greene (5 / 10 / 21,1 km)
19.05.2007: Bierstadtlauf in Einbeck (5,1 / 10,9 / 24,9 km)
26.05.2007: Sollinglauf in Dassel (5 / 13,5 / 22 / 30 km)
03.06.2007: Hilskammlauf in Delligsen (5 / 10 / 21,1 km)
09.06.2007: Drei-Länder-Lauf in Arenshausen (5 / 13 km)
16.06.2007: Lauffest der Kirchbergtherme in Bad Lauterberg (6,3 / 12,6 km)
22.06.2007: Mittsommernachtslauf in Bad Gandersheim (5 / 10 km)
06.07.2007: Rund um die Okertalsperre bei Altenau (5,2 / 12,6 km)
25.08.2007: Straßenlauf in Willershausen (5 / 10 / 21,1 km)
02.09.2007: Volkslauf in Schoningen (6 / 11 km)
08.09.2007: Altstadtlauf in Hann. Münden (5 / 10 / 21,1 km)
16.09.2007: Fest der Füße in Hemeln (6 / 10 / 21,1 km)
03.10.2007: Leinetallauf in Alfeld (5 / 10 / 21,1 km)
23.11.2007: Rund um die Granetalsperre bei Astfeld (5 / 14,5 km)
15.12.2007: See-Parklauf in Bad Gandersheim (3,8 / 11,3 km)

2. Lauf der 45. Göttinger Cross-Serie

admin am 10. Dezember 2006 um 10:15 pm

Ingo Müller hat sich am Sonnabend standesgemäß aus Göttingen verabschiedet. Beim zweiten Lauf der 45. Göttinger Cross-Serie am Kehr, dem letzten Wettkampfauftritt des 28jährigen im Dress der LG Göttingen, gewann Müller überlegen die Mittelstrecke. Auf den anderen Strecken konnten sich ebenfalls die Favoriten unter den rund 130 Teilnehmern durchsetzten.

Während sich in den vergangenen Jahren die Blicke auf die Führenden der Gesamtwertung richteten, konzentrierte sich an diesem Sonnabend alles auf einen Läufer, der lediglich den Tagessieg im Blick hatte. Nach dem Ingo Müller Ende November seinen Wechsel zum Marathon-Club Bremen bekannt gegeben hatte wurde der Wettkampf am Kehr zum Abschiedsrennen für den Noch-LGGers. Und zum Abschluss der beeindruckenden Göttinger Läuferkarriere bekamen Zuschauer und Gegner noch einmal die bekannte Ein-Mann-Show des Cross-Spezialisten geboten.
Bereits nach der ersten von drei Runden hatte Müller das Mittelstreckenrennen für sich entschieden und eine respektablen Vorsprung zwischen sich und den Rest des Feldes gebracht. Nach 4,8 Km siegte Müller in 15:55 Minuten klar vor seinem Teamkollegen Till Manning (16:22) und dem ASCer Knut Höhler (16:43). „Der Crosslauf am Kehr war einer meiner ersten Wettkämpfe für die LGG. Deswegen wollte ich mich hier unbedingt mit einem Sieg verabschieden“, sagte Müller nach dem Rennen. „Das war ein sehr emotionales Erlebnis, noch einmal die tolle Unterstützung von den Zuschauern zu bekommen“, fügte der Sieger hinzu.
In der Serienwertung übernahm der B-Jugendliche Matthis Reichert (LGG/17:03) als Vierter mit einer starken Leistung überraschend die Führung. Bei den Frauen machte Maureen Raabe mit dem bereits zweiten Tageserfolg einen großen Schritt in Richtung Seriensieg. In 19:48 gewann die LGGerin deutlich vor Angela Liese (JC Landewehrhagen/21:10) und Elisabeth Gebauer (LG Eichsfeld/21:51).
Auch im Langstreckenrennen über 9,6 Km gab es zwei LGG- Siege. Bei den Männern sorgte Sebastian Hanelt (33:35) und Wilhelm Graeber (35:11) vor Volker Hillebrecht (Laufline/35:59) für einen Doppelerfolg. Susanne Schulze sicherte sich nach sehr guten 39:30 den Tagessieg. Cathrin Cronjäger (41:43) von der LG Osterode und Anke von Gaza (LGG/41:56) kamen auf die weiteren Plätze.
Ordentlich durcheinander gewürfelt wurde hingegen die Gesamtwertung über 1800m. Im Schülerrennen der Jungen triumphierte Paul Lennart Kruse (LGG) in ausgezeichneten 5:41 Minuten vor Gerrit Gäbel (SC Hainberg/6:12) und Johannes Dösereck (LGG/6:28). Da Kruse beim Auftaktlauf vor drei Wochen wegen des zeitgleich ausgetragenen DLV-Talentcross hatte passen müssen, konnte der Seriensieger des vergangenen in die Gesamtwertung jedoch nicht eingreifen. Die Führung sicherte sich Fabian Liese (JC Landwehrhagen/6:32), der am Kehr Vierter wurde. Bei den Schülerinnen siegte Lara Altmann (LGG) in 6:59 und übernahm damit auch die Spitze in der Serienwertung. Tageszweite wurde die Ebergötzerin Nadine Hagemann (7:09), Philine Fleckenstein (LGG/7:23) kam auf Rang drei. Im Schnupperlauf über 800m gewannen Lasse Düver und Rebecca Schütte.

5. Göttinger Cross-Serie – Auftakt

admin am 19. November 2006 um 10:12 pm

Mit zahlreichen erstklassigen Leistungen sind die Leichtathleten aus der Region Göttingen am Sonnabend in die neue Wintersaison gestartet. Beim traditionellen Saisonauftakt im Rahmen des ersten Laufes der 45. Göttinger Cross-Serie, die am Uni-Sportinstitut ausgetragen wurde, präsentierten sich die Teilnehmer bereits in blendender Verfassung.Bremsen ließen sich die 140 Läuferinnen und Läufer aus Niedersachsen und Hessen auch nicht von ungewöhnlichen Hindernissen. Da infolge von Baumfällarbeiten ein Abschnitt des Laufparcours unpassierbar geworden war, entschieden sich die die Verantwortlichen der ausrichtenden LG Göttingen kurzerhand für eine Streckenänderung. Der Attraktivität des Rundkurses, der als schwerster der Serie gilt, tat dies allerdings keinen Abbruch. Mit kurzen Anstiegen und scharfen Kurven war neben Tempohärte vor allem Geländetauglichkeit gefragt.Scheinbar beides im Übermaß besaß der Mittelstreckensieger Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden). „Die Strecke ist schwer aber genial “, schwärmte 19jährige nach seinem klaren Start-Ziel-Sieg. Eine große Herausforderung seien vor allem die Rhythmuswechsel. Das ständige Auf und Ab über 4,6 Km schien dem A-Jugendlichen allerdings nicht nur unwesentlich viel Kraft zu kosten. Während die Konkurrenz ordentlich ins Schwitzen kam, setzte sich von Wartburg mit leichten Schritten an die Spitze des Feldes. Nach drei Runden hatte er in erstklassigen 15:32 Minuten genau 45 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Daniel Pfuhl (SSC Bad Sooden-Allendorf). Schnellster Göttinger war als Dritter der LGGer Matthis Reichert (MJB) in 16:46.Ebenfalls eine klare Angelegenheit war die Entscheidung bei den Frauen. Hier triumphierte mit Maureen Raabe (LGG) die Siegerin des letztjährigen Auftaktlaufes. In 18:48 verwies sie Coline Ricard (LGG/19:12) und Elisabeth Gebauer (LG Eichsfeld/ 21:52) deutlich auf die weiteren Plätze. Nach dem verletzungsbedingten Verzicht der siebenfachen Seriensiegerin Antje Fenner hat Raabe die besten Aussichten auf ihren ersten Gesamtsieg.Achtbar im Feld der Erwachsenen schlug sich der erst 10jährige Lorenz Küstner. Das Göttinger Lauftalent bewältigte die anspruchsvolle Strecke in 20:55 und ließ manch gestanden Läufer hinter sich. Während auf der Mittelstrecke dichtes Gedränge herrschte, wurde für die Spitzenathleten über 9,2 Km der Wettkampf zu einer etwas einsameren Angelegenheit. Bei den Männern siegte der LGGer Sebastian Hanelt ungefährdet in 33:56 vor Wilhelm Graeber (LGG/35:21) und Volker Hilleberecht (Laufline/35:56). In der Frauenkonkurrenz dominierten ebenfalls die Farben schwarz-gelb. Susanne Schulze gewann in sehr guten 39:08 vor Anke von Gaza (beide LGG/42:53) und Erika Pöhls (Laufline/44:13) und ist damit heiße Anwärterin auf den Seriensieg.Eine rein hessische Angelegenheit war der Wettbewerb der Schülerinnen über 1800m. Jana Bornhard (5:53) und Franziska Jordan (6:02) machten einen Doppelsieg des SSC Bad Sooden-Allendorf perfekt. Die LGGerin Lara Altmann (6:03) kam auf Rang drei, Nadine Hagemann (TSV Ebergörzen/6:04) wurdeVierte. Fest in Hand der Schwarz-Gelben war hingegen der Schülerlauf, den Thomas von Knebel (6:02) vor Julius Lembke (beide LGG/6:09) und Fabian Liese (JC Landwehrhagen/6:09) gewann. Den Tagessieg bei den Bambiniläufern sicherte sich Kai Zumwinkel vor Lasse Düver und Anton Scupin.Der zweite Serienlauf findet am 9. Dezember beim Waldgasthaus am Kehr statt.

langhechler.de ist online!

admin am 18. September 2006 um 1:42 pm

Das neue Weblog für Langstreckenläufer/Innen ist jetzt und hiermit online. Der Blogmaster wünscht viele Inhalte.